Ein Leben lang gearbeitet und am Ende mit dem Geld leben, das ein Hartz 4-Empfänger zur Verfügung hat: So sieht der traurige Alltag für 10.000 Dortmunder Senioren aus, deren Rente nicht ausreicht und zusätzlich die sogenannte Grundsicherung beantragt werden muß. Diese Zahlen hat die Stadtverwaltung auf eine Anfrage der Linkspartei / Piraten hin veröffentlicht. Besonders dramatisch: Seit Januar 2014 hat sich der Wert um über 10 % erhöht, entgegen jeglicher Beteuerungen auf Aufschwung setzt die Verarmung von immer mehr Dortmundern älterer Semester zu.

Demographischer Wandel wird Problem weiter verschärfen

In einer zunehmend alternden Gesellschaft wird sich die besorgniserregende Entwicklung weiter verschärfen, Altersarmut ist bereits heute ein massives Problem, welches für ein zivilisiertes Land beschämend ist. Diejenigen, die über Jahrzehnte Steuergelder eingezahlt haben und damit großen Anteil an wirtschaftlichem Fortschritt und temporären Aufschwung gehabt haben, werden in ihren letzten Lebensjahren im Stich gelassen. Betrug der Wert derjenigen, die im Rentenalter auf Grundsicherung angewiesen sind, zum 1. Januar 2014 noch 8938 Personen, stieg dieser Wert seit September 2015 auf über 10.000 Personen und ist seitdem konstant, am 1. Dezember 2016 waren es 10.100 Personen, die trotz Renteneinkommen zu wenig Geld haben, um die minimalste Grundversorgung zu gewährleisten.

Quelle: DortmundEcho

Bild: Uschi Dreiucker / pixelio.de

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