Der islamistische Anschlag in Berlin, bei dem am Montag (19. Dezember 2016) zwölf Menschen mit einem LKW auf dem Weihnachtsmarkt überfahren wurden, steht in einem Zusammenhang mit Dortmund: Wie am Mittwoch (21. Dezember 2016) bekannt wurde, soll der aktuelle Tatverdächtige zeitweilig in Dortmund gelebt haben.

Demnach sei Anis Amri, der als Asylbewerber mit mehr als zehn Alias-Identitäten durch die Welt zog (und wohl auch Sozialleistungen für diese Identitäten bezog), bei Boban S. untergebracht gewesen – letztere wurde selbst im Rahmen einer Anti-Terror-Razzia wegen Unterstützung des IS im Spätherbst 2016 festgenommen. Ob Amri, der zwischen 21 und 23 Jahre alt sein soll, weitere Beziehungen nach Dortmund unterhält, ist unbekannt, würde aber kaum verwundern. Dreisterweise versuchen etablierte Politiker trotz mehreren Verhaftungen hochrangiger Terroristen, das Bestehen einer Islamistenszene in der Westfalenmetropole zu leugnen.

Donnerstag (22.12.) am Westentor: Gedenken an Berliner Terroropfer!

Während die weltfremden Gutmenschen nicht müde werden, den größten islamistischen Terroranschlag, der sich je in der Bundesrepublik ereignete, zu relativieren (und selbstredend eine Verbindung zum Islam abzustreiten), ruft der ehemalige Dortmunder Feuerwehrchef Klaus Schäfer zu einer Gedenkveranstaltung an die Opfer des Berliner Terrors auf. Nachdem diese ursprünglich an den Katharinentreppen stattfinden sollte, hat die Polizei den Veranstaltungsort bezeichnenderweise wegen Sicherheitsbedenken an die Ecke Westentor / Kampstraße (Platz von Buffallo) verlegt. Eine Anfahrt kann über die U-Bahnstation Westentor erfolgen, Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Gegenüber dem „DortmundEcho“ betonte Schäfer den überparteilichen Charakter seiner Veranstaltung und rief alle Teilnehmer auf, Kerzen mitzubringen, um den Opfern des islamistischen Terrors zu gedenken!

Quelle: DortmundEcho

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