Begrüßenswerte Kooperation der Stadt Dortmund mit Dura (Palästina)

Die Dortmunder Stadtführung unterhält diverse internationale Kontakte, aus denen sich mehrere Städtepartnerschaften entwickelt haben, die unterschiedlich zu bewerten sind. Während die nationale Opposition die Zusammenarbeit mit der russischen Stadt Rostow am Don ausdrücklich begrüßt und in der Vergangenheit kritisierte, daß lediglich ein kleiner, kaum bekannter Platz am Stadthaus nach diesem Partner benannt wurde, heißt beispielsweise ein zentraler Platz am Westenhellweg „Platz von Netanja“, benannt nach der israelischen Partnerstadt, die in einem Land liegt, welches auf Vertreibung und Terror gegen die palästinensische Bevölkerung aufgebaut ist. Umso begrüßenswerter sind die Kontakte in die kleine Stadt Dura, ihrerseits nur auf Platz 20 der palästinensischen Städte im Gazastreifen und Westjordanland, die zukünftig intensiviert werden sollen. Wie der Lokalsender „Radio 91.2“ berichtet, wurde der Bürgermeister Duras, Numan Amro, am Wochenende in Dortmund begrüßt, neben einem Jugendaustausch wurde eine Zusammenarbeit (tatsächlich wohl eher eine einseitige Hilfestellung) in den Bereichen Abfallentsorgung, Wasser- und Energieversorgung vereinbart. Doch darüber hinaus gibt es weitere Bereiche, in denen die palästinensische Gemeinde Unterstützung verdient hätte.

Ratsgruppe begrüßt Partnerschaft und will Kontakte intensivierten

Wie ein Sprecher der Ratsgruppe NPD / DIE RECHTE am Dienstag (5. Dezember 2017) gegenüber dem DortmundEcho mitteilte, wird die Zusammenarbeit mit der Stadt Dura ausdrücklich begrüßt, auch die Ratsgruppe will sich in den Dialogprozeß einbringen und dabei insbesondere den Rückhalt für die palästinensische Forderung nach Freiheit und einem souveränen Staat auf dem Gebiet der Palästinenser eintreten. Um die Unterstützung dafür auch in Dortmund zu stärken, wird die Ratsgruppe in Zukunft auch parlamentarische Initiativen einbringen, die Zusammenarbeit mit Duma weiter auszubauen, symbolisch den „Platz von Netanja“ durch den „Platz von Duma“ zu ersetzen und den Menschen in Palästina mitzuteilen, daß die Dortmunder Stadtgesellschaft nicht nur in Deutschland einen souveränen Nationalstaat fordert, sondern auch an der Seite des palästinensischen Freiheitskampfes steht!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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