Polizeibeamte durchsuchten am Dienstagmorgen (25. Oktober 2016) in mehreren Bundesländern die Wohnungen von Verdächtigen, die sich dem „Islamischen Staat“ angeschlossen haben sollen unter den durchsuchten Objekten war auch eine Asylunterkunft. Zwar wäre eine konkrete Anschlagsplanung zum aktuellen Zeitpunkt nicht erkennbar; 14 Personen, darunter 11 Männer und 3 Frauen aus Thüringen, Hamburg und dem Raum Dortmund, die allesamt aus Tschetschenien stammen sollen, stünden aber im Verdacht, Finanzmittel für terroristische Aktivitäten aufgetrieben zu haben. Über die Zahl der Festnahmen liegen noch keine genauen Angaben vor, Hauptbeschuldigter soll jedoch ein 28-jähriger Mann sein, der als Rädelsführer der Terrorzelle gilt. Besonders pikant: Die Mitglieder dieser Terrortruppe sollen als Asylbewerber nach Deutschland gekommen sein, wie die „Ruhr Nachrichten“ zu berichten wissen.

23-jährige Dortmunderin im Visier der Ermittler

Nach Angaben der Lokalzeitung richteten sich die Dortmunder Durchsuchungsmaßnahmen gegen eine 23-jährige Frau, zu deren genauer Wohnanschrift sich die Ermittler aus datenschutzrechtlichen – und wohl auch ermittlungstaktischen – Gründen in Schweigen hüllen. Der Islamistin wird vorgeworfen, Gelder zur Unterstützung des Hauptbeschuldigten aufgetrieben zu haben, der sich zunächst dem bewaffneten Kampf in Syrien anschließen wollte, letztendlich jedoch in Deutschland verblieb und bundesweite Kontakte knüpfte. Ob die Frau Komplizen gehabt hat, ist bisher nicht bekannt – offen bleibt ebenfalls, ob für die Dortmunder Bevölkerung eine Gefahr bestanden hat. Einmal mehr wird jedoch deutlich, daß die Westfalenmetropole einen Sammelpunkt für Islamisten bildet, der zwar gerne medial ausgeblendet oder beschönigt wird, sich jedoch immer weniger verschweigen läßt – mit jeder Razzia und jeder Festnahme eines potentiellen Gefährders, wird der Bevölkerung deutlichgemacht, daß Dortmund ein Sicherheitsproblem mit islamistischen Terroristen hat.

Quelle: DortmundEcho

Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

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