Abteilung Kurioses: Die Dortmunder Polizei und ein paar Lampenschirme…

Samstagabend (30. Dezember 2017) gegen 20 Uhr in Dorstfeld: Ein Anwohner lackiert auf einer öffentlichen Fläche Lampenschirme für eine Partydekoration in roter Farbe. Ein Passant sieht offenbar den Nationalisten mit einer Sprühdose in der Hand und ruft, statt ihn anzusprechen, was er denn machen würde, in bester Denunzianten-Manier die Polizei. Die hört nur “Emscherstraße” und “Sprühdose” und rückt gleich mit einem Großaufgebot an. Eifrig werden Wände abgesucht und monate- bzw. jahrealte Graffitis fotografiert, um herauszufinden, was der Rechte besprüht haben könnte. Am Ende wird wahrscheinlich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, ohne daß es eine Straftat gab – so läßt sich natürlich auch die Statistik hochtreiben und ganz nebenbei lassen sich rechte Anwohner belästigen.


Solche Lampenschirme wurden als Partydekoration mit einer Sprühdose lackiert

Auch in diesem Fall hätte es geholfen, zuerst einmal nachzuforschen, ob überhaupt ein Anlaß für ein polizeiliches Einschreiten vorliegt, statt direkt “die ganze Kapelle” aufzufahren. Für Dortmunds politische Polizeiführung ist Verhältnismäßigkeit leider oft ein Fremdwort und es bleibt abzuwarten, wieviele Beamte zur “Beobachtung der Rechten” in der Silvesternacht abgestellt werden, während in der City zum dritten Jahr in Folge mit schweren Übergriffen durch (zumeist) ausländische Kriminelle zu rechnen ist. Der ganz normale Alltagswahnsinn in Dortmund!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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