Abteilung Größenwahn: Ullrich Sierau möchte Musiker Xavier Naidoo nicht in „seiner“ Stadt

Wer nicht alles abnickt, was die etablierten Blockparteien und die gleichgeschalteten Medien vorlügen, gerät schnell ins Fadenkreuz. So geht es derzeit dem nonkonformen Musiker Xavier Naidoo, der die Dreistigkeit besessen hat, eine eigene Meinung zu vertreten. Und wenn Naidoo schon im medialen Dauerfeuer steht, darf einer nicht fehlen: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) hat jetzt auch seinen Senf dazugegeben und betont, so jemand wäre in Dortmund unerwünscht – für wen Sierau spricht, etwa für die Minderheit, die ihn zum Oberbürgermeister gemacht hat (bei einer Wahlbeteiligung von etwa 33 Prozent erreichte Sierau nur 51 Prozent der Stimmen), bleibt offen. Ein Konzert, das im städtischen Westfalenpark ursprünglich für den 5. September 2020 angesetzt wurde, fiel dem „Kampf gegen Rechts“, der offenbar mittlerweile nicht einmal mehr vor dunkelhäutigen Musikern halt macht, ebenfalls zum Opfer. Ob sich eine Stadt überhaupt mit eigener Pressemitteilung so positionieren darf oder damit (einmal mehr) gegen das Neutralitätsgebot verstößt, steht freilich auf einem anderen Blatt. Xavier Naidoo ist zumindest anzuraten, eine juristische Überprüfung in die Wege zu leiten.

Ihr seht: Auch in der Corona-Zeit hat Dortmunds oberster Mann große Sorgen. Nein, nicht etwa die Rettung zehntausender, von der Insolvenz bedrohte Unternehmer in unserer Stadt, sondern seinen Einsatz für „Vielfalt, Toleranz und Demokratie“. Oder eben das, was Genosse Sierau darunter versteht.

Quelle: „DortmundEcho“ / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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