12. März 1945: Nationale Aktivisten gedenken der Bombardierung Dortmunds

12. März 1945: Nationale Aktivisten gedenken der Bombardierung Dortmunds

Es waren die schwersten Bombenangriffe, die im 2. Weltkrieg auf Dortmund geflogen wurden: In der Nacht auf den 12. März 1945 zeigte der anglo-amerikanische Bombenterror seine häßlichste Fratze, fast die gesamte Innenstadt wurde zerstört, die Zahl der Todesopfer – sie liegt in den Tausenden – ist bis heute nicht genau geklärt. Erstaunlicherweise findet das Datum, das als schwärzester Tag in die Geschichte unserer Stadt eingegangen ist, kaum eine Erwähnung in der Öffentlichkeit, etablierte Berufspolitiker und gleichgeschaltete Medien blenden den 12. März fast gänzlich aus. Nur die nationale Opposition rund um die Partei DIE RECHTE hält die Flamme der Erinnerung hoch!

Gedenken auf dem Hauptfriedhof und in Lütgendortmund

Auch in diesem Jahr fanden sich Aktivisten ein, um sich auf dem Hauptfriedhof vor dem Soldatenehrenmal zu einer Andacht zu versammeln. Zwei Redner thematisierten die Auswirkungen der Bombenangriffe auf Dortmund sowie die Bedeutung für die damalige und heutige Zeit. Mit einer Gedenkminute wurde den Ermordeten, zumeist Frauen, Kindern und Greisen an der „Heimatfront“, gedacht, ehe das Gedenken mit dem Absingen des Liedes vom guten Kameraden sein Ende fand. Im westlichen Stadtteil Lütgendortmund traten ebenfalls Aktivisten zusammen, die auf dem Bezirksfriedhof an Soldatengräbern Kerzen entzündeten und eine Andacht hielten: Auch wenn der heutige Zeitgeist gegen unsere Vorfahren hetzt, werden wir weiterhin für ein würdiges Gedenken eintreten. Ein Volk ohne Vergangenheit hat keine Zukunft, der 12. März ist Schicksal und Mahnung zugleich!


Ehrenvolle Andacht am Soldatenehrenmal auf dem Dortmunder Hauptfriedhof


Auch in Lütgendortmund gedachten Aktivisten der Dortmunder Bombentoten


Nichts und niemand ist vergessen: 12. März 1945

Nachfolgend einer der gehaltene Redebeiträge, der eine grobe Übersicht über die Bombardierung Dortmunds und des Ruhrgebietes gibt, im Wortlaut:

In dieser Stunde des Gedenkens und des Erinnerns an tausende unschuldige Opfer des alliierten Bombenterrors gegen die Dortmunder Zivilbevölkerung möchte ich im Folgenden die Ereignisse rund um die Bombardierung des Ruhrgebiets unter besonderer Berücksichtigung der Stadt Dortmund zusammenfassend darstellen.

Moral bombing“

Das Ziel der feindlichen Bomber zwischen 1941 und 1945 war zum einen die Zerstörung der kriegswichtigen Industrielandschaft sowie die Demontage der Verkehrswege, die vom Ruhrgebiet Richtung Osten des Reiches führten. Zum anderen setzten die Feindkräfte auf das sogenannte „moral bombing“. Die Moral der deutschen Zivilbevölkerung in ihrer Gesamtheit und die der Industriearbeiter im Besonderen sollte durch die andauernden Bombardierungen nach und nach zerstört werden. Ein Zitat Winston Churchills, bereits aus dem April 1941, lautet: „Es gibt 70 Millionen bösartige Hunnen, die einen sind heilbar und die anderen zum Schlachten.“ Churchill wollte die eine Hälfte der Deutschen also dadurch „heilen“, indem er die andere Hälfte ausrottet.

Für die Bombardierungen wurden vor allem Sprengbomben sowie Phosphorbomben eingesetzt. Besonders der Einsatz von Phosphorbomben kann nur als Kriegsverbrechen und Verbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung angesehen werden. Wenn jemand mit Phosphor in Kontakt gerät, wird er zunächst einmal versuchen, diese Stelle mit der Hand abzuklopfen. Da der Phosphor allerdings mit einer Kautschukgelatine versetzt ist, bildet er eine zähflüssige Masse, die nicht ohne Weiteres wieder vom Körper abzubekommen ist. Mit Wasser läßt sich Phosphor ohnehin nicht löschen, sondern nur mit Sand. Der Phosphor frißt sich langsam bis auf die Knochen durch, sodaß die Opfer einen grausamen Tod erleiden, falls sie nicht vorher schon durch das Einatmen der giftigen Gase erlöst werden.

Erste Ruhrschlacht (März – Juli 1943)

Die ersten Flächenangriffe auf das Ruhrgebiet begannen bereits im März 1942. Erklärtes Ziel der Feindkräfte war es, das Ruhrgebiet als damalige „Waffenschmiede des Reiches“ so stark wie möglich zu zerstören In der Ersten Ruhrschlacht von März bis Juli 1943 warfen 18.500 Flugzeuge insgesamt 34.000 Tonnen Bomben auf 21 Großstädte ab.

Nach offiziellen Angaben fielen dieser Angriffswelle 21.000 Menschen aus dem Ruhrgebiet, Düsseldorf, Krefeld, Remscheid und Wuppertal zum Opfer (die tatsächlichen Opferzahlen dürften noch um einiges höher liegen). Zum damaligen Zeitpunkt stritt die englische Regierung übrigens noch ab, gezielte Angriffe auf die Zivilbevölkerung zu fliegen. Im weiteren Verlauf des Krieges gingen die Feindkräfte zu einer anderen Strategie über, indem sie sich offen zum Abschlachten der deutschen Zivilbevölkerung bekannten, alles unter dem Vorwand des „moral bombing“.

Zweite Ruhrschlacht (Oktober – Dezember 1944)

Der erste feindliche Großangriff der Zweiten Ruhrschlacht wurde am 6. Oktober 1944 auf Dortmund geflogen, wobei mehr als 1.200 Menschen ihr Leben ließen. Am 13. Oktober riefen die Feindkräfte die so genannte „Operation Hurricane“ aus: Am 14./15. Oktober wurde Duisburg mit 9.000 Tonnen Sprengbomben angegriffen, mehr als 2.500 Tote waren zu beklagen. Weitere 1.200 Opfer zog der Angriff auf Essen vom 23.-25. Oktober nach sich. Am 4. November war Bochum auf der „Abschußliste“ der Feindkräfte: mehr als 1.000 Tote und 70.000 Obdachlose waren die Folge.

Bombardierung Dortmunds (12. März 1945)

Die Bombardierung der Stadt Dortmund am 12. März 1945, an die wir heute erinnern, beschreibt der Militärhistoriker Jörg Friedrich mit den Worten „Der Weltuntergang wanderte nach Dortmund“. Durch die vorangegangenen insgesamt fünf Großangriffe war die Dortmunder Innenstadt bereits zu über 90 % zerstört. Am 12. März 1945 – zu einem Zeitpunkt, zu dem der Krieg leider längst zu unseren Ungunsten entschieden war – warfen erneut über 1.100 Flugzeuge der englischen Streitkräfte mehr als 4.100 Bombentonnen über diese Stadt ab. Ein Gebiet von fünf Kilometern Länge und einem Kilometer Breite quer durch die Innenstadt wurde getroffen, von dem nicht viel mehr als Schutt und Pulver übrigblieben. Die wenigen bis dato noch erhaltenen Wohnungen waren nun ebenfalls sämtlich zerstört. Es dauerte Tage, bis alle Toten von den Straßen geräumt werden konnten, weil es einfach zu viele waren.

Der Ruhrkessel (April 1945)

Im April 1945 sollte schließlich das gelingen, was die Feindkräfte vier Jahre lang vergeblich versucht hatten und erst in den letzten Kriegstagen vollenden konnten: der Belagerungskessel rund um das Ruhrgebiet, der auch als „Endkampf um Deutschland“ bezeichnet wird. Der deutsche Widerstand im Ruhrgebiet setzte sich zu diesem Zeitpunkt noch aus einigen versprengten Soldatenhaufen, der Partisanenarmee „Werwolf“, dem Volkssturm und der bewaffneten Hitlerjugend zusammen. Am 1. April 1945 wurden schließlich 300.000 Soldaten und 10 Millionen Zivilisten im Ruhrgebiet eingekesselt.

Endkampf um Dortmund (8.-14. April 1945):

Doch auch während des Ruhrkessels wurde von deutscher Seite noch Widerstand geleistet, wie der Endkampf um Dortmund eindrucksvoll beweist. Feindliche Artillerie rieb die letzten in Ruinen verborgenen Stellungen auf, doch hier und da gab es immer noch erbittert geführte Schlachten. Noch drei ganze Tage lang wurde um den Bahndamm zwischen Lütgendortmund Nord und Bövinghausen gekämpft, bis schließlich auch dieser von den Feindkräften eingenommen werden konnte. In Huckarde marschierte währenddessen ein Kindervolkssturm zusammen mit Kameraden des Reichsarbeitsdienstes auf. Doch auch diese letzten Reste von Widerstand wurden schließlich von feindlichen Jagdbombern erledigt. Der Kampf um Dortmund fand am 14. April 1945 sein Ende.

Die Toten mahnen uns

Wir wissen, daß sogenannte „Gedenkveranstaltungen“, die heute von den Demokraten alibimäßig durchgeführt werden, den Namen „Gedenken“ überhaupt nicht verdient haben. Dort werden politische Kampfreden gegen „Rechts“ gehalten, unterbrochen vom Szenenapplaus der herangekarrten Demokraten-Claqueure, mit denen das Andenken an die Toten des alliierten Bombenterrors in den Schmutz gezogen wird. Umso wichtiger ist es, daß das anständige Deutschland zumindest im privaten Kreis zusammenkommt und denen, die für Volk und Vaterland starben, ein würdiges Gedenken bereitet. Denen, die ihr Leben gaben, könnt ihr nicht die Ehre nehmen!

Quelle: DortmundEcho / DIE RECHTE – Kreisverband Dortmund

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