Kurz vor dem Dortmunder Hauptbahnhof entgleist am Abend des 1. Mais 2017 der Hochgeschwindigkeitszug ICE. Nur mit Glück gibt es keine Verletzten oder gar Toten zu beklagen, hunderte Zugverbindungen fallen aus oder müssen umgeleitet werden, die Auswirkungen sollen noch bis zum Wochenende spürbar sein. Worin die Ursache für die Entgleisung liegt, wird aktuell von der Polizei ermittelt, doch es gibt einen Verdacht:

Linksextremisten, die bereits am Nachmittag einen S-Bahnhof im Stadtteil Marten blockierten, könnten durch ihre Handlungen die Ursache gelegt haben. So berichtet der Fernsehsender „N24“, daß kurz vor dem Vorfall Personen, mutmaßlich Demonstranten, im Bereich der Zugstrecke gesehen worden sein sollen. Und auch eine weitere Bahnsperrung, die mutmaßlich durch eine Brandstiftung verursacht worden war, wirft Fragen auf.

N24 spekuliert über linkes Tatmotiv, Gartenlauben brennen an Zugstrecke

Offen wird deshalb über eine linke Täterschaft spekuliert – mit der (gegebenenfalls im Rahmen von abgelegten Gegenständen auch fahrlässig verursachten) Entgleisung eines ICE-Zuges wurde das Leben hunderter Fahrgäste gefährdet, weshalb eine schnelle Aufklärung vorangetrieben werden muß. Es erscheint durchaus als möglich, daß einige der „Kämpfer gegen Rechts“, die für ihr Handeln in der Regel Lob und Jubel von Politik sowie Behörden erfahren, deutlich über das „Ziel“ hinausgeschossen sein könnten. Ein kurzer Videobeitrag von „N24“ klärt über den aktuellen Ermittlungsstand auf:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Doch nicht nur der Vorfall des ICE-Zuges, der kurz vor dem Dortmunder HBF entgleiste (und zuvor im Bereich der Blockade Marten-Süd vorbeigefahren war), wirft Fragen auf: Etwa 300 Meter vom Ort der Blockade entfernt, an der Heyden-Rynsch-Straße zwischen Marten und Dorstfeld, brannten am Abend des 1. Mais mehrere Gartenlauben, die sich unmittelbar an der Zugstrecke befinden, die von verschiedenen Verbindungen des Nah- und Fernverkehres genutzt wird. In Folge des Brandes sowie der anschließenden Löscharbeiten mußte auch dieser Bereich gesperrt werden. Drei Eingriffe, die sich innerhalb eines Tages auf eine Bahnlinie ereignen, werfen Fragen auf und lassen einen Zusammenhang als durchaus wahrscheinlich erscheinen, zumal Angriffe auf öffentliche Infrastruktur in linken Kreisen als zulässige Handlungen „gegen Rechts“ angesehen werden.

Ergänzung Mittwoch (3. Mai 2017), 17:10 Uhr:
Ein Foto, welches offenbar wenige Minuten nach dem Entgleisen des ICE-Zuges entstand, zeigt einen behelmten Polizisten einer Bereitschaftspolizeieinheit. Dieses Auftreten ist typisch für Konfliktsituationen mit größeren Personengruppen, aber wohl kaum, wenn es um die Aufnahme eines Unfalls oder Unglücks ginge. Offenbar geht die Polizei auch selbst von einem gezielten Angriff/Anschlag aus, mittlerweile wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet, heißt es bei den „Ruhr Nachrichten“.

Quelle: DortmundEcho

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Leave a Reply

Your email address will not be published.