Eine weitere Demonstration ist in Weyhe angemeldet, wo Anfang März ein Türke den 25-jährigen Daniel Siefert ermordete, wobei weitere Landsmänner des Mörders dem Opfer noch gezielt gegen den Kopf traten, als dieses bereits bewußtlos und tödlich verletzt am Boden lag.

Die Demonstration fordert die Umbenennung des Bahnhofsvorplatzes von Weyhe in Daniel-Siefert-Platz. Sie beginnt am Sonnabend, dem 11. Mai, um 12.00 Uhr, und zwar auf dem Platz, der auch gegen den Widerstand der Gemeinde früher oder später Daniel-Siefert-Platz heißen wird.

Neuerlich ist natürlich wieder der sogenannte „Präventionsrat gegen rechts“ aktiv geworden, der hauptsächlich aus gutmenschlich-linken Honoratioren der Gemeinde besteht. Und wie an den Wochenenden Und wie an den Wochenenden 16. und 23. März möchte Bürgermeister Lemmermann (SPD) dabei natürlich den prominenten Platz für sich und die Seinen reservieren.

Diesmal hat sich Herr Lemmermann aber in einer Weise verhalten, daß man denken könnte, er sei Anhänger des lateinischen Sprichwortes: „Nomen est omen“, der Name ist von Vorbedeutung. Er und sein erster Gemeinderat Andreas Bovenschulte haben sich nämlich wirklich belämmert angestellt.

Schon seit einigen Monaten ist in Weyhe ein Europa-Fest geplant. Das ist soweit in Ordnung und stört die angemeldete Demonstration nicht, weil es nämlich in der Wassermühle Südweyhe stattfinden sollte. Jetzt will man es auf den Bahnhofsvorplatz verlegen, und zwar mit dem ausdrücklichen Ziel, „daß die Nazis den Bahnhofsvorplatz nicht nutzen können“, wie der Verwaltungschef im WESER-KURIER zitiert wird.

Eine juristische Steilvorlage, wie man sie sich schöner kaum wünschen könnte. Der nächste Rechtsstreit mit der Behörde ist vorprogrammiert, und wenn deren Vertreter so offenherzig zugeben, daß die Verlegung ihres Europa-Festes dem Zweck dient, uns vom angemeldeten Ausgangsort unserer Demonstration fernzuhalten, dann bleibt dem Verwaltungsgericht in Hannover keine andere Möglichkeit mehr, als der Gemeinde Weyhe nach Aufhebung ihres Verbots für den 23. März eine weitere juristische Ohrfeige zu erteilen.

Herrlich, wie blöd sich diese Gutmenschen in ihrer Selbstgefälligkeit anstellen können!

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