Wenn schon – denn schon…..

Einer der beiden GRÜNEN-Vorsitzenden – Robert Habeck – will im Falle einer Regierungsbeteiligung der GRÜNEN an der nächsten Bundestagswahl auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern durchsetzen. Das soll eine zentrale Bedingung für eine Koalition und die dann wohl allererste Maßnahme einer neuen Regierung sein. Interessanter als dieser uralte GRÜNE Traum ist die Begründung, die Habeck geliefert haben soll, nämlich sinngemäß diese: „dass – wenn schon Schulen und Kirchen geschlossen werden könnten – Freiheitseingriffe inzwischen kaum noch der Rechtfertigung bedürften“ Sehr viel offener geht es nicht mehr. Im Klartext wird damit ausgedrückt: Wenn wir schon eine – wenigstens zeitweilige – Seuchendiktatur haben, dann können wir auch gleich zu einer richtigen
Diktatur übergehen, ohne eine Seuche als Vorwand nehmen zu müssen….

Das war einer der Punkte, vor denen viele Kritiker bei der Einführung rigider Beschränkungen wegen Corona gewarnt haben. Nicht allein Zweifel,  ob es wirklich so schlimm kommen würde, wie es an die Wand gemalt wurde, sondern eben auch der damit verbundene Dammbruch. Denn: Was einmal
geschehen ist, kann sich immer wiederholen; vielleicht später alle zwei, drei Jahre, wenn die übliche Grippewelle mal ein wenig härter ausfällt.

Zum Vergleich:

Schweden hat ausschließlich auf die Vernunft seiner Bürger gesetzt und keine Beschränkungen, keine verpflichtenden Beschränkungen, erlassen. Es gibt in Schweden inzwischen rund 5.000 Menschen, die an – oder vorwiegend wohl: mit – Corona verstorben sind. Schweden hat fast genau ein Achtel der Bevölkerung der BRD. Wären wir den „Schwedischen Weg“ gegangen, hätte es bei uns also bisher vielleicht rund 40.000 Tote gegeben statt knapp über 9.000. Und auch das, wohlgemerkt, ganz, ganz
überwiegend hochbetagte und meist mehrfach vorerkrankte Menschen, deren restliche Lebenserwartung (und auch Lebensqualität) ohne Corona auch nicht sonderlich hoch gewesen wäre.

40.000 Tote, das ist ungefähr so viel wie in den beiden Grippewellen 2017/2018 und 2016/2017 zusammengenommen.Und gerade Umweltfanatikern und linken Ideologen sei auch noch gesagt:
Durch die Corona-Einschränkungen wurde natürlich deutlich weniger mit dem Auto gefahren. Der Berufsverkehr hatte sich durch Betriebsschließungen überwiegend erledigt. – Nun hätte man in den
angeblich so schrecklich mit Stickoxyd belasteten Innenstädten, wo es vielfach Fahrverbote gegen noch relativ neue Diesel-Fahrzeuge gibt, krass geringere Werte dieses Gases messen müssen. Leider nur war das Gegenteil der Fall…. Deutlich weniger Verkehr, höhere Stickoxydwerte! – Aber wer sich ideologisch verbissen hat, kann seinen Standpunkt natürlich nicht ändern. Da muß dann beispielsweise die berüchtigte Erderwärmung her. Ist doch klasse, da hat man die Umweltthemen gleich im Doppelpack!

Daß solche Leute überhaupt noch nennenswerte Wählerschichten erreichen, ist schon erstaunlich.Und wenn jemand der Meinung ist, daß man Freiheitsrechte jetzt – nachdem Corona gewissermaßen das Tor aufgestoßen hat – „mit kaum noch Rechtfertigung“ einschränken kann, der sollte eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz sein!

DIE RECHTE/Bundesverband.

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