Am Sonntag vor Weihnachten veranstaltete unser Landesverband in NRW gleich drei Kundgebungen in Dortmund. Schon im Vorfeld nach deren Bekanntgabe kam es zu Empörungsaufschreien aller möglicher Gutmenschen. Funktionäre aller etablierter Parteien sowie der ehemaligen SED bekundeten sich gegenseitige Solidarität. Der Grund für den Aufruhr im politischen Einheitsbrei waren die vom Landesverband der Partei „Die Rechte“ gewählten Kundgebungsorte: Die Veranstaltungen sollten vor den Wohnhäusern dreier Politiker stattfinden. Ein Skandal, eine abscheuliche Provokation der nationalen Aktivisten, so der Tenor. Es sei ein Unding, ein Eindringen in die Privatsphäre. Vergleiche mit SA-Methoden in der Weimarer Republik kursierten.
Diese Empörung ist für mich scheinheilig, nicht nachvollziehbar. Denn unsere Aktivisten bedienten sich nur eines Mittels, das seit jeher gegen uns selbst angewandt wird. Unsere Privatsphäre wird im Krampf gegen rechts keineswegs geachtet. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur schildern, wie zum Beispiel meine Schulzeit ablief. Schon früh wurde ich als Minderjähriger bei der DVU aktiv und vertrat nationale Standpunkte nach außen. In der Schule stürzten daraufhin die Noten ab. Bei Klausuren mit den Noten 2 und 5 bekam ich im Zeugnis eine „5“. Lag es an der linken Lehrerin? Anzunehmen. Zuhause klingelte regelmäßig das Telefon. Die Lehrer machten sich gegenüber meiner Mutter „Sorgen“. Ein Eingriff in die familiäre Privatsphäre? Es sei dem Leser überlassen, hierüber zu urteilen! Erst gegen Ende der Schulzeit gab ich mich als „bekehrt“. Die Noten wurden besser. Hier wird schon von früh an jungen Menschen der ganz private Lebensweg verbaut. Gewisse Studiengänge oder Ausbildungen sind nur noch schwer erreichbar.
Während der Ausbildung bekam mein Ausbilder Besuch von der heutigen „Gestapo“. Er wurde über meine Aktivitäten informiert. Mit welchem Sinn? Dieser erneute Eingriff in die Privatsphäre sollte nichts anderes als zukunftszerstörend sein. Ich hatte allerdings Glück mit meinem Ausbilder. Eine Freundin wurde nach gleichem Besuch von ihrem Ausbildungsplatz entfernt.
Mein entfernt lebender Vater erhielt Besuch von zwei Beamten. Auch der alte Herr wurde über die Machenschaften seines Sohnes informiert und ausspioniert. Wieder ein Eingriff…
Sozialpädagogen setzen sich nicht mit dem Andersdenkenden auseinander. Mit Anzeigen und öffentlichem „An den Pranger stellen“ versuchen sie sich in der ach so freien Gesellschaft zu profilieren.
Die von eben diesen drei Dortmunder Politikern mitgetragenen Maßnahmen gegen nationale Aktivisten nennen sich Telefonüberwachung, Hausdurchsuchungen, Beschattungen, Verbote… Zudem fließen oftmals etablierte Gelder in alternative Jugendzentren. Die dortigen Linksradikalen starten von staatlich finanzierten Lokalitäten aus Gewaltfeldzüge gegen sogenannte Nazis. Da werden Bürger informiert, wer neben ihnen lebt. Da werden Autoreifen zerstochen, Menschen wird Gewalt zugefügt.
Das, ihr drei armen Dortmunder, sind Eingriffe in die Privatsphären. Eine Demonstration vor Euren Wohnhäusern wirkt dagegen lächerlich!

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