Vor ein paar Tagen hat der Stadtrat der Partei DIE RECHTE in Dortmund eine Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt. Ein sehr üblicher Vorgang; es war nur eine von 15 Anfragen, die Dennis Giemsch am gleichen Tag gestellt hat. Weitere 8 Anfragen stammten von Dennis Giemsch und dem Stadtrat der NPD gemeinsam, was ein Indiz dafür ist, daß nicht nur Dennis Giemsch sehr fleißig ist, sondern mit dem NPD-Vertreter auch gute kollegiale beziehungsweise kameradschaftliche Zusammenarbeit pflegt.

Eine von diesen Anfragen hat nun zu einem Sturm der Empörung in in- und sogar ausländischen Medien geführt. Es ging um die Zahl von Menschen jüdischen Glaubens in Dortmund, und, sofern darüber überhaupt eine Statistik geführt wird, wie diese sich auf die jeweiligen Stadtbezirke verteilen. Wir dokumentieren die Anfrage nachfolgend im Originaltext:

(Zitat Beginn)

Anfrage:

1.) Wieviele Menschen jüdischen Glaubens sind aktuell (Stand Oktober 2014) in Dortmund bekannt? Liegen der Stadt Dortmund offizielle Zahlen vor, werden die Gläubigen registriert?

2.) Ist es möglich, die Zahl der Menschen jüdischen Glaubens nach Stadtbezirken aufzugliedern?

Begründung:

Um einen angemessenen Umgang mit allen Religionen zu finden, ist es notwendig, deren Bedeutung in unserer Stadt herauszufinden. Für unsere politische Arbeit ist daher die Zahl der in Dortmund lebenden Menschen jüdischen Glaubens relevant.

(Zitat Ende)

In maßloser Übertreibung haben einige Medien sogar behauptet, Dennis Giemsch habe nach Adressenlisten gefragt. Die „Huffington-Post“ stellte die etwas ironische Frage „Now how are they going to know where to send those Hanukah Cards?“ (Sinngemäß übersetzt: Wollen die etwa wissen, wohin sie ihre Glückwunschkarten zum jüdischen Lichterfest schicken sollen?) Andere fühlten sich „an Deutschlands dunkelste Vergangenheit“ erinnert.

Das alles wegen einer sachlich nachvollziehbar begründeten Frage….

Abgesehen davon ist die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen jüdischen Glaubens alles andere als ein Geheimnis. Eine leicht öffentlich zugängliche Quelle wie WIKIPEDIA informiert uns, daß etwa 105.000 Menschen in jüdischen Gemeinden organisiert sind und daß es darüber hinaus weitere ca. 100.000 Menschen jüdischen Glaubens gibt, die „nicht praktizieren“, wie ja nun auch nicht jeder Christ in die Kirche geht. Insgesamt kommen wir also deutschlandweit auf etwas mehr als 200.000 Personen. Warum die Frage, wieviele davon in Dortmund leben, anstößig sein soll, kann eigentlich kein vernünftiger Mensch sagen.

Aber dem Reinen ist alles rein, dem Unreinen ist eben alles unrein! Sieht fast so aus, als müßte man die erregt hyperventilierenden Medien eher zu den Unreinen als zu den Reinen zählen!

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