Erwartungsgemäß hat das Oberverwaltungsgericht in Münster das polizeiliche Verbot der 1.-Mai-Demonstration in Dortmund endgültig aufgehoben. Die Beschwerde des Polizeipräsidenten Lange war damit erfolglos. Die Demonstration wird planmäßig stattfinden; woran im übrigen kein vernünftiger politischer Beobachter gezweifelt hat.

Für die Frechheit, nach dem gescheiterten Versuch seines Vorgängers im letzten Jahr neuerlich eine rechte 1.-Mai-Demonstration in Dortmund zu verbieten, und zwar mit einer nahezu identischen an den Haaren herbeigezogenen Begründung, wird Herr Lange sich auf eine Dienstaufsichtsbeschwerde freuen dürfen. Derzeit herrscht noch ein kleiner parteiinterner Streit zwischen Landes- und Bundesvorstand, wem die Ehre zufallen soll, die Beschwerde zu erheben. Zur Beruhigung des Publikums darf angemerkt werden, daß es ein durchaus freundschaftlicher Streit ist und kein schwerwiegendes Zerwürfnis…

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